Conference : For an European literary space

2.05 - André Bretons verlorene Söhne. Mai 68: Die surrealistische Bewegung auf Bewährung oder das Paradoxale der erfüllten Prophezeihung

Author/s : Boris Gobille

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Die Maikrise 1968 hat eine ganze Anzahl an Aspekten der Vorhersagungen der Surrealisten bestätigt. Ihr Ruf nach Befreiung der Körper und der Kreativität fanden in der Studentenbewegung ungeahnten Wiederhall. Und obwohl der Mai den französischen Surrealisten als das lange erwartete „surrealistische Ereignis“ erscheint, löst sich die Bewegung im folgenden Jahre selbst auf. Das Paradoxale einer erfüllten Vorhersagung welche zum Zusammenbruch der Bewegung führt kann nur durch die Analyse einer ganzen Reihe von Faktoren erklärt werden. Die Marginalisierung der Bewegung innerhalb des literarischen Feldes durch die Entstehung einer neuen Avantgarde führt zu internen Spannungen, die sich sowohl auf die politische Linie, wie auch auf die Führungsfrage auswirken; letztere aufgeworfen durch den Tod André Bretons 1966. In diesem Kontext provozieren die Ereignisse des Mai 1968 paradoxerweise das definitive Auseinanderbrechen der Bewegung. Neue Mitglieder, welche im Mai 68 zu der Bewegung stoßen, setzen die traditional elektive Funktionsweise der Gruppe außer Kraft und verstärken das Verbot jeglicher hierarchisch organisierten Regulierung.

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May 14th-16th, 2008 - Humanities and social sciences in society
Dir. G. Sapiro - Université Paris Descartes

Publications & activities

On Bourdieu, Education and Society, By Derek Robbins

[27.9.2006] - Publications

The Bardwell Press is pleased to announce the publication of a major contribution to Bourdieu studies [...]

Bourdieu and the journalistic field

[14.11.2005] - Publications

Bourdieu and the Journalistic Field is an exciting new text which builds on and extends Pierre Bourdieu's impassioned critique of our media-saturated culture [...]

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